Arbeiten Sie immer vom Überblick zum Detail: Raumname, zwei Übersichtsaufnahmen, relevante Zonen, einzelne benannte Gegenstände. Verwenden Sie eine durchgängige Dateibenennung und notieren Sie nicht sichtbare oder unzugängliche Bereiche.
Die richtige Reihenfolge pro Raum
Beginnen Sie an der Tür und arbeiten Sie im Uhrzeigersinn. Zwei Übersichtsaufnahmen zeigen Raumzusammenhang und Laufwege. Danach folgen Schränke, Regale oder Gegenstandsgruppen – aber nur, soweit Öffnen und Fotografieren freigegeben ist.
- Raum eindeutig benennen
- Übersicht aus zwei Winkeln
- Zonen systematisch abarbeiten
- Details nur mit Kontextfoto
- Abschlussnotiz zu Ausnahmen
Beobachten statt bewerten
Eine neutrale Dokumentation beschreibt Sichtbares. Sie sollte keine Echtheit, Funktionsfähigkeit oder Marktwerte behaupten. Selbst scheinbar eindeutige Marken, Materialien oder Schäden können ohne Fachprüfung falsch eingeordnet werden.
Hilfreich sind Formulierungen wie 'sichtbar', 'nicht geprüft', 'Bereich verschlossen' oder 'nach Angabe des Auftraggebers'.
Dateien so ordnen, dass andere sie verstehen
Geben Sie jedem Raum eine Nummer und verwenden Sie diese Nummer in Dateinamen und Bericht. Videos sollten kurz bleiben und denselben Laufweg zeigen wie die Fotodokumentation.
Ein guter Report verknüpft Zusammenfassung, Raumliste und Dateisammlung. Er ersetzt keine Originaldateien, macht sie aber auffindbar.
Die häufigsten Fehler
Zu viele Detailbilder ohne Überblick, wechselnde Raumbezeichnungen, fehlende Ausnahmen und wertende Kommentare machen Unterlagen schwer nutzbar. Ebenso problematisch ist es, sensible Dokumente ungefragt lesbar aufzunehmen.
Dieser Beitrag beschreibt praktische Organisations- und Dokumentationsschritte. Er ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine Prüfung des konkreten Einzelfalls.