Beim Umzug ins Pflegeheim oder in eine kleinere Wohnung sollten zuerst persönliche Unterlagen, Erinnerungsstücke, Schlüssel und benötigte Dinge gesichert werden. Danach kann der übrige Hausrat Raum für Raum ausgewertet werden. Sachnah übernimmt diese Vorarbeit auf Wunsch vor Ort; was bleibt, mitzieht oder geräumt wird, entscheidet die Familie beziehungsweise die berechtigte Person.
1. Was muss mit, was muss sicher bleiben?
Vor der Räumungsplanung werden die Dinge markiert, die im neuen Zuhause benötigt werden: Medikamente und Unterlagen nach Vorgabe der verantwortlichen Stellen, Kleidung, Hilfsmittel, persönliche Erinnerungen und wichtige Kontakte.
Die Markierung ist eine Entscheidungshilfe, keine Eigentums- oder Wertfeststellung. Bei eingeschränkter Entscheidungsfähigkeit müssen Zuständigkeit und Vollmacht besonders sorgfältig geklärt werden.
- Dokumente und Verträge
- Schlüssel und Zugangsmittel
- Kleidung und persönliche Gegenstände
- Fotos und Erinnerungsstücke
- Hilfsmittel und ausdrücklich benötigte Dinge
2. Räume und Nebenflächen vollständig überblicken
Keller, Dachboden, Garage und Abstellkammern werden leicht vergessen. Eine Raumliste mit Fotos, Mengen und Besonderheiten schafft die Grundlage für ein realistisches Räumungsangebot.
Sachnah arbeitet vom Überblick zum Detail und hält fest, welche Bereiche zugänglich waren. Das ist besonders hilfreich, wenn Angehörige die Wohnung nicht selbst kennen.
- Raumliste
- Nebenflächen
- sperrige Möbel
- Kisten und unklare Behälter
- Zugang, Aufzug und Tragewege
3. Erinnerungen und mögliche Werte nicht übersehen
Kleine Schachteln, Schreibtischunterlagen, Fotos oder Schubladen können für die Familie wichtiger sein als große Möbel. Vor der Räumung sollten benannte Kategorien deshalb gesichtet und, soweit beauftragt, dokumentiert werden.
Sachnah gibt keine verbindliche Wert- oder Echtheitseinschätzung ab. Falls eine fachliche Prüfung sinnvoll ist, kann sie als separater nächster Schritt vorgemerkt werden.
- Fotos und Briefe
- Schmuck und kleine Gegenstände
- Urkunden und Versicherungsunterlagen
- Sammlungen
- Datenträger
4. Räumung mit einer klaren Freigabeliste beauftragen
Erst wenn die Familie entschieden hat, was mitzieht, übergeben oder geprüft wird, sollte ein Räumungsumfang freigegeben werden. Die Liste kann dem externen Betrieb zusammen mit der Raumübersicht übergeben werden.
Sachnah kann anschließend Angebote und Termine koordinieren. Die eigentliche Räumung, Entsorgung und gegebenenfalls Reinigung bleibt eine separat vereinbarte Leistung.
Häufige Fragen
Kann Sachnah die Wohnung meiner Eltern allein vorbereiten?
Ja, als klar beauftragte Sichtungs- und Dokumentationsleistung. Vorab müssen Zugang, Berechtigung, gewünschte Kategorien und die entscheidungsbefugte Person feststehen.
Sichten Sie auch Keller und Dachboden?
Ja, wenn die Nebenflächen zugänglich und im Auftrag enthalten sind. Sie werden im Report als eigene Bereiche geführt.
Wer bestimmt, was entsorgt wird?
Die berechtigte Person oder Familie. Sachnah dokumentiert und bereitet vor, trifft aber keine eigenständige Entsorgungs- oder Verwertungsentscheidung.
Sachnah sichtet Wohnung und Hausrat, dokumentiert Fundstellen und bereitet Ihre Freigabe vor. Sie entscheiden, was bleibt oder geräumt wird.
Leistung ansehenDieser Beitrag beschreibt praktische Organisations- und Dokumentationsschritte. Er ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine Prüfung des konkreten Einzelfalls.
